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Bands beim Klangbadfestival 2010

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These New Puritans  |  Jimi Tenor + Kabu Kabu  |  Mekons  |  Gustav  |  A Hawk and A Hacksaw  |  Heaven And  |  FM EINHEIT + IRMLER  |  Cluster  |  Nufa  |  Metalycee  |  Liebezeit,Lippok,Irmler,Bell  |  QA´A  |  Trost  |  Pendler  |  Golden Disko Ship  |  Aquaserge  |  Incite  |  Transmitter  |  Aranis  |  Allroh  |  Villalog  |  Violet Violet  |  Fodderstompf feat. DJ Marcelle & Holger Mertin  |  Fifty - Fifty  |  Mathias Schaffhäuser  |  Max Dax / Martin Hossbach DJ-Set  |  DJ Marcelle/Another Nice Mess  |  DJ Fett  |  Markus Detmer  |  Skug Soundsystem


///These New Puritans///

In England werden sie als eine der Bands gehandelt, die 2010 den Durchbruch schaffen werden. These New Puritans machen eine opulente Rockmusik, die ihrem Namen eigentlich Hohn spricht, weil sie rhythmisch, komplex und zupackend ist. Das Quartett aus dem englischen Südosten um Sänger und Multi-Instrumentalist Jack Barnett mischt fette Synthi-Klänge mit farbigen Arrangments und dynamischen Trommelmustern. Art-Rock ist das Genre, wo sie am besten hineinpassen. Manchmal klingt es nach Pink Floyd in ihrer “The Wall”-Phase, dann meint man wieder japanische Taiko-Trommlern zu hören, so massiv tönt das Schlagzeug. Dancefloor meets Steve Reich, hat es ein englischer Kritker genannt. Auf alle Fälle: Nichts für Puritaner! CD: These New Puritans: Hidden (Domino) Musikexpress: 5 Sterne
Das zweite Album von These New Puritans „klingt wie die 2010er-Reunion von Sgt.Peppers Lonely Hearts Club Band“ & „besteht aus einer Art Musik, die es so vorher nicht gab“. Die Musik auf diesem Album hat die Kraft, die Macht und die Kreativität, die englische Musikszene zu verprügeln.

Die Zeit:
Das neue Album von These New Puritans klingt, als hätten Rammstein für Hochschulabsolventen musiziert: düster, brachial, rhythmisch und sehr effektvoll.

Visions: 8/12
Beim ersten Mal klingt es wie eine Hörspiel-Geisterbahn, danach immer spannender und schließlich einzigartig.



Main Stage | 07.08. | 00:00
http://www.myspace.com/thesenewpuritans




///Jimi Tenor + Kabu Kabu///

Der Multi-Instrumentalist Jimi Tenor gilt als eines der ganz großen Talente der aktuellen Rock- und Indie-Szene. Der Mann aus Finland mit dem exzentrischen Outfit hat mit eigenen Projekten, aber auch Kollaborationen etwa mit dem nigerianischen Star-Drummer Tony Allen auf sich aufmerksam gemacht. Zum Klangbad kommt er mit einer achtköpfigen Band mit afrikanischen Trommeln und Bläsersatz. Auf dem Programm steht purer Afrobeat, inspiriert von Fela Kuti, Sun Ra und Ginger Baker’s Airforce. Das ist mitreißende Musik für “Body & Mind” - zum Zuhören, Tanzen und Wohlfühlen. Party all night!


Main Stage | 08.08. | 00:00
http://www.myspace.com/myjimitenor




///Mekons///

Die Mekons sind eine legendäre englische Band aus der Punk- und Post-Punk-Ära. 1977 gegründet, hat die Gruppe aus Leeds einige der Hymnen der Punk-Bewegung geschrieben. Drei der Mitglieder leben mittlerweile in den USA, weshalb der Auftritt beim Klangbad eine kleine Sensation ist und Seltenheitswert besitzt. Ihre Talente als Songschreiber kommen auch in der aktuellen Mekon-Musik zum Ausdruck, die zwischen Folk, Punk, Country und Rock liegt. Die achtköpfige Band um Jon Langford, Sally Timms und Rico Bell besticht durch einen starken oft mehrstimmigen Gesang und einen Gruppenklang, dem Geige und Akkordeon eine besondere Färbung geben. CD: Mekons: Natural (Quaterstick)


Main Stage | 06.08. | 22:30
http://www.myspace.com/mekons




///Gustav///

Eva Jantschitsch ist Gustav. Die Sängerin und Laptop-Musikerin aus Wien, in Grafik, Performance-Art und neuen Medien geschult, schreibt Songs, die unter die Haut gehen, die manchmal apokalyptische Zukunftsvisionen heraufbeschwören oder unsere kafkaeske Moderne mit kaltem Neon-Licht ausleuchten. Doch Gustav kann auch ganz anders: verträumt klingen und fast romantisch ins Schwelgen geraten. Ihre Songs inszeniert die Chansoneuse mit eindringlicher Stimme und einem Soundesign, das der jeweiligen Thematik wie auf den Leib geschnitten ist, wobei die Bandbreite von synthetisch-hart bis elegisch-sanft reicht. Bei Auftritten wird sie vom Gitarristen Oliver Stotz und Elise Mory (Keyboards) begleitet. CD: Gustav: Verlass die Stadt (Chicks on Speed Records)


Main Stage | 08.08. | 19:00
http://www.myspace.com/gustavofficial




///A Hawk and A Hacksaw///

Die Gruppe A Hawk And A Hacksaw kommt aus Alberquerque, New Mexico. Sie hat sich auf Musik vom Balkan spezialisiert, die sie mit Popfeeling präsentiert und mit eigenen Songs vermischt. Jeremy Barnes (Akkordeon, Gesang und Schlagwerk), einst Drummer der Indie-Rock-Band Neutral Milk Hotel, und Heather Trost (Geige) bilden den Kern der Gruppe, die von Gastmusikern komplettiert wird. Sie haben in Rumänien und Ungarn gelebt und die traditionelle Musik des Balkans tief inhalliert. Darum klingt ihr Spiel so vital und energiegeladen, als wäre sie eine Roma-Combo aus Budapest. CD: A Hawk And A Hacksaw: Delivrance (Leaf)


Main Stage | 08.08. | 20:30
http://www.myspace.com/ahawkandahacksaw




///Heaven And///

Tony Buck ist Schlagzeuger der legendären australischen Slow-Core-Formation The Necks. Buck lebt seit langem in Berlin und hat mit Heaven And jetzt sein eigenes Bandprojekt aus der Taufe gehoben. Das Quartett besteht aus illustren Namen der europäischen Avant-Rock-Szene. Martin Siewert aus Wien spielt eine faszinierende Lapsteel-Gitarre und steuert spannende elektronische Sounds bei. Zeitblom fügt erdige Bassfiguren hinzu und als zweiter Drummer und Perkussionist verdichtet Steve Heather den rhythmischen Fluß. Die Musik kann ruhig, ja fast statisch klingen, um wenig später in wild-ekstatischer Manier zu explodieren. Manchmal treten federnde Grooves in den Vordergrund oder man stößt in kosmische Klangsphären vor. Wenn es heute noch eine progressive Rockmusik gibt, dann klingt sie wie Heaven And. Hypnotisch! CD: Heaven And: Sweeter As the Years Roll By (Staubgold)


Main Stage | 06.08. | 20:00
http://www.myspace.com/heavenand




///FM EINHEIT + IRMLER///

Sie gehören zum alten Adel der deutschen Rockszene. Hans Joachim Irmler war Gründungsmitglied der legendären Krautrockformation faust, während FM Einheit Schlagzeuger der Punkgruppe Abwärts war, um später bei den Einstürzenden Neubauten den Presslufthammer zu bedienen. Die beiden verbindet die Lust am Experiment und eine künstlerische Vision, die in einer bizarren Klangwelt zum Ausdruck kommt - Lichtjahre von den Sounds der aktuellen Laptop-Elektronik entfernt. Kraftfelder, die vor Elektrizität flirren, wechseln sich mit farbigem Klangnebel und prasselnden Tongewitter ab. Wenn Einheit mit Macht auf die riesige Eisenfeder haut, meint man, ein greller Blitz durchzucke die Szenerie, worauf Irmler mit einem Donnergrollen antwortet. CD: FM Einheit + Irmler: No Apologies (Klangbad)


Main Stage | 07.08. | 22:30
http://www.myspace.com/fmeinheitfmeinheit




///Cluster///

Cluster gilt als Pionierensemble der elektronischen Popmusik. Auf großen Festivals, ob in Barcelona, Brüssel oder Birmingham, werden sie als Headliner gefeiert. Das Duo von Hans-Joachim Roedelius und Dieter Möbius ist eine der letzten Gruppen aus der Urzeit des Krautrock, die noch Interessantes zum aktuellen Popgeschehen beizutragen hat. Ihr Elektro-Pop kommt lässig daher. Nie wird zu dick aufgetragen, sondern leichthändig eine minimalistische Melodie über einen Beat gelegt und in synthetische Sounds, Knarztöne oder buntes Rauschen getaucht. CD: Cluster: QUA (Klangbad)


Tent Stage | 06.08. | 21:15
http://www.myspace.com/theonlyclusterthatmatters




///Nufa///

Was passiert da eigentlich? nufa, gegründet als Jugendsünde, entdeckt von Faust-member Hans-Joachim Irmler, der sie in sein Studio einlud und 2006 auf seinem Label "Klangbad", eigentlich bekannt für seine ungewöhnlich experimentelle Künstler_innen, das Debutalbum "nackt geboren" veröffentlichte, galten die damals 18 Jährigen als ungemütliche, charmante Schülerband. "für Überraschungen gute Eigenstänigkeit" (Musikexpress), "Jetzt muss die Landkarte neu verortet werden, denn: hier kommt nufa!" (Notes) oder einfach "tolle Platte!" (Intro.de) hieß es damals. Jetzt, über zwei Jahre später stehen die fünf Musiker wo ganz anders. Das experimentelle haben sie in sich aufgesogen und geben es live in mitunter minutenlangen Improvisationsstrecken von sich aus denen sich dann doch ab und zu Popstrukturen herausschängeln. Mit Jonas Dorn (25) an der Gitarre haben nufa ihren Kopf gefunden, der sich in Martin Panitzens Keyboardstrecken zurücklehnen kann, um dann wieder anzugreifen und neue Sphären zu eröffnen. Dorn studiert bei Frank Möbus Jazz-Gitarre in Weimar, Panitz ist an der Ulmer Münsterorgel musikalisch groß geworden. Den beiden stehen die intuitiven Benjamin Dörr und Jacob Schneikart gegenüber, die inzwischen in Leipzig einen Mixtapetauschladen betreiben (DIE KASSETTE). Manchmal beide am Bass dröhnen sie durch Effekte (Dörr) während Frontmann Schneikart mal am Mikrofon Sätze herausschleudert, die man in Stein meißeln will, um im nähsten Moment selber mit Hammer und Meißel metallischen Schrott zum Klingen zu bringen. So ziehen nufa ihren Sound hoch, zwischen Liebe, Wut und Wahnsinn und sind dabei vor allem: spannend und ergreifend.


Main Stage | 08.08. | 17:15
http://www.myspace.com/nuftata




///Metalycee///

Funky Grooves, Metal, HipHop und Electronica sind die Referenzpunkte, zwischen denen sich die Musik von Metalycée bewegt, die von experimentellem Geist durchzogen ist. Manchmal werden Textflächen über Klangflächen gelegt, dann wieder erhebt sich ein melancholischer Gesang über einem steten Groove, um sich später in dunklen Hardcore zu verwandeln, angetrieben von einer mächtigen Ryhthmusgruppe aus Bass und Schlagzeug. Anfangs das Duo von Armin Steiner and Nik Hummer, hat sich Metalycée inzwischen zu einer fünfköpfigen Band mit der Sängerin Melita Jurisic, dem Schlagzeuger Bernhard Breuer und Matija Schellander (Bassgitarre) ausgewachsen.


Main Stage | 07.08. | 18:30
http://www.myspace.com/metalycee




///Liebezeit,Lippok,Irmler,Bell ///

In der Welt der Trommler gilt Jaki Liebezeit als Gott. Als stilprägender Drummer der legendären Krautrock-Gruppe Can hat er nicht nur Rock-, sondern auch Schlagzeuggeschichte geschrieben. Doch Stillstand ist nicht Liebezeits Sache. Weil ihm das konventionelle Schlagzeugspiel ausgereizt schien, hat er vor Jahren einen völlig neuen Trommelstil entwickelt. Beim Klangbad tritt die Drumlegende mit einer Band auf, die handverlesen nur zu diesem Anlaß zusammenkommt. Mit dabei: der Elektroniker Robert Lippok von To Rococo Rot, Keyboarder Hans Joachim Irmler (Faust) und der Engländer Clive Bell (Jah Wobble, David Sylvian, Jeff Beck, Bill Laswell), der exotische Blasinstrumente spielt. Ein Auftritt, der zu einem einmaligen Ereignis zu werden verspricht.


Main Stage | 07.08. | 20:00
http://www.drums-off-chaos.de




///QA´A///

QA'A (Aussprache: Ka) ist eine psychedelische Band aus dem Rock-Untergrund von Barcelona, die seit 2006 besteht und bisher zwei Alben veröffentlicht hat. Ihre Musik verarbeitet Einflüsse, die von ethnischer Musik bis zu Sonic Youth und Faust reichen. Das aktuelle Album des spanischen Quartetts wurde im Faust-Studio in Scheer abgemischt. Die Musik besitzt ein archachisch-ritualistisches Element, wobei Stammesgetrommel und schamanistische Gesänge mit den Geräusch- und Lärmfetzen der Avantgarde sowie elektrischen Rocksounds kollidieren, und das mit Wucht. QA’A: Chi'en (Màgia Roja)


Main Stage | 07.08. | 13:15
http://www.myspace.com/houseofqaa




///Trost///

Trost ist Annika Line Trost und ihr Trio, das aus Jan Plewka, Eduardo Delgado Lopez (Bassgitarre) und Stoppel Eggert (Schlagzeug) besteht. Die Sängerin kommt aus dem Punk, den sie als Schlagzeug spielender Teenager in den 80er Jahren entdeckte. Später spezialisierte sie sich auf Sampling und gründete 1998 mit Gina V. D’Orio die Band "Cobra Killer". die mit ihrem Electronic Punk internationale Beachtung fand. “They completely knocked us out. I really loved it." begeisterte sich Thursten Moore von Sonic Youth. 2002 erschien Trost erstes Solo-Album, dem 2008 "Trust me" folgte, das mit leichtfüßigen, schnörkellosen Songs brillierte, die von kantigen Baßriffs getragen werden und durchgehend Ohrwurmqualität besitzen. Trotz ihrer musikalischen Modernität werden Einflüsse von Soul, Francois Hardy und Garage Rock der 60er verarbeitetet, wobei Trosts Stimme Sinnlichkeit und Einfühlungsvermögen ausstrahlt. CD: Trost: Trust me (Bronzerat)


Main Stage | 07.08. | 15:45
http://www.myspace.com/trostcity




///Pendler///

Das österreichische Trio von Sabine Marte, Markus Marte und Oliver Stotz wurde 2005 gegründet, um einen eigenen Weg zwischen Folk, Pop und Elektronik zu finden. Pendler geht es um die digitale Einverleibung und Verarbeitung klassischen Instrumentariums und traditioneller Strukturen in eine eigene zeitgemäße Ausdrucksform. Die spielerische Freude an der Dekonstruktion rückt die Musik in die Nähe von Pop. Mit kühler Stimme oder mehrstimmigem Gesang, unterlegt von buntschillernden Gitarrenakkorden, knorrigen Baßlinien und ‘psychedelectronic Soundscapes’ wird bewußt die Grenze zwischen Song und Soundtrack verwischt.


Tent Stage | 06.08. | 18:45
http://pendler.klingt.org/main.html




///Golden Disko Ship///

Träumerischer Sirenengesang, akustische Gitarre, verwunschene Melodien - Folksängerin könnte man meinen. Doch dann schleichen sich Klänge eines afrikanischen Daumenklaviers ein, dazu Geigentöne. Guerrilla-Electronics und garstige Geräusche stören die Idylle. Die Berliner Allround-Musikerin Theresa Strötges alias Golden Disko Ship schafft ihre eigene Klangwelt, die - wie sie selber einräumt - ein etwas unaufgeräumtes Universum ist. Hinter jeder Palme lauert eine Überraschung und wenn es nur die Kokosnuss ist, die dir auf den Kopf fällt. Einen “verschwommenen Traum” hat Strötges einen ihrer Titel genannt. Von der “musikalischen Umsetzung der Chaos-Theorie” sprach ein Kritiker. Irgendwo dazwischen bewegt sich der goldene Kahn, der manchmal Geisterschiff, manchmal Piratenfregatte ist. Ahoi!


Tent Stage | 07.08. | 17:00
http://www.myspace.com/goldendiskoship




///Aquaserge///

Die südfranzösische Band schöpft aus dem Sound der späten 60er Jahre und verarbeitet Psychedelia, Prog-Rock, Krautrock, Electric Jazz à la Miles Davis und die Klangwelt der Canterbury-Szene in ein eigenständiges Gebräu. Ihre Musik knüpft an die frühen Pink Floyd, Gong und Soft Machine an. Manchmal erinnert der hohe Gesang an Robert Wyatt und die hochfliegenden Gitarrenexkursionen an Steve Hillage, und wenn das E-Piano zum Solo ansetzt, meint man, Dave MacRae von Matching Mole greife in die Tasten. Als Tourmusiker für Stereolab haben die Mitglieder von Aquaserge reichlich Erfahrung gesammelt. Im Gegenzug hat Julien Gasc von Stereolab gelegentlich bei Aquaserge ausgeholfen.


Tent Stage | 08.08. | 14:30
http://www.myspace.com/aquoisersje




///Incite///

Incite ist das elektronische Duo von Kera Nagel und André Aspelmeier, die mit ihrer radikal reduzierten digitalen Tanzmusik die Leiber zucken lassen. Stampfende Beats und minimale melodische Bewegung schaffen eine hypnotische Wirkung, der man sich schwer entziehen kann. Kurzgeschaltet mit der Musik sind die außergewöhnlichsten Bildprojektionen, was jeden Auftritt der beiden zu einem eindrücklichen audio-visuellen Erlebnis macht. Schüttelt eure müden Knochen, die Laptop-Armada ist im Anmarsch!


Courtyard | 08.08. | 01:00
http://www.myspace.com/incitefm




///Transmitter///

Transmitter ist eine musikalische Städtepartnerschaft zwischen Hannover (Niedersachsen) und Newcastle (UK) und die Verbindung von Hardrock, Elektronik und Hiphop. Im Jahr 2000 gegründet, besteht die Formation heute aus dem Engländer Jeff Ogle (Gesang), Mo Heidrich (Programming & Syntheziser), sowie Stefan Bielesch, der mit seinem Schlagzeug die harten Grooves noch einen Zahn schärfer gestaltet. Die Band gießt eisenharte Beats, sägende Gitarrenriffs, Rap-Reime und kreischenden Hard-Core zu einem aufregenden Mix zusammen. Mit “Walk this way” haben es Aerosmith und Run DMC einst vorgemacht, und die Fantasie kennt seither keine Grenzen mehr.


Main Stage | 06.08. | 17:30
http://www.myspace.com/transmittermusic




///Aranis///

Das belgische Ensemble Aranis ist auf akustische Kammermusik spezialisiert, die vom Kontrabassisten der Band, Joris Vanvinckenroye, komponiert wird. Mit Flöte, Violine, Akkordeon und Gitarre plus Bass werden die dynamischen Stücke mit Präzision in Szene gesetzt, die so viel Drive und Ausdruckskraft besitzen, dass das Schlagzeug gar nicht vermisst wird und der Begriff ‘Kammerrock’ nicht ganz abwegig erscheint. Ihr zweites Album hieß “Music for an Imaginary Film”, was ihren Stil noch besser beschreibt. Aranis: Aranis III - Songs from mirage (2009)


Main Stage | 08.08. | 13:15
http://www.myspace.com/aranis




///Allroh///

Allroh ist der Künstlername der experimentellen Sologitarristin Anne Rolfs, die, egal ob elektrisch oder akustisch, Erstaunliches aus dem Saiteninstrument herausholt. Die in Ostdeutschland geborene Musikerin garniert ihre exzentrischen Gitarrensounds mit einem Gesang, der ins Unterbewußte vorzustoßen scheint und von der Intensität her an die frühe PJ Harvey erinnert. Steve Albini, legendärer Toningenieur von Nirvana, war derart beeindruckt von der Berlinerin, dass er etliche Titel ihres neuen Albums aufnahm und abmischte.


Tent Stage | 07.08. | 12:15
http://www.allroh.com/




///Villalog///

Die Wiener Gruppe Villalog ist stilistisch nur schwer zu fassen. Elemente aus Techno, Funk, Dub, Disco und Spacerock verbinden sich zu einem unwiderstehlichen rhythmischen Sog. Die Sängerin Teppei Ozawa aka Miss Hawaii wispert wie die kosmische Schwester von weiland Damo Suzuki von Can, wobei Bernhard Fleischmann am Schlagzeug und Michi Duscher (Gitarre) plus Marc Muncke (Electronics, Synthesizer) einen gleichermaßen hypnotischen Groove erzeugen, wie es Jaki Liebezeit mit Can einst vorgemacht hat.


Tent Stage | 07.08. | 21:15
http://www.myspace.com/villalog




///Violet Violet///

Kraftvoller Indie-Rock ist das Markenzeichen des Damenduos aus Norwich in Südostengland. Wie die White Stripes nur mit E-Gitarre und Schlagzeug bewaffnet, wird hier nicht lange rumgedödelt, sondern die “rrrriot girls” kommen gleich voll zur Sache. Die Gitarre kreischt, das Schlagzeug donnert. Eingängige Riffs, energiegeladener Gesang und kompakte Songs gewähren dem Zuhörer keine Atempause. In England hat die Band mit ihrem aggressiven Sound zwischen New Wave und Punk bereits für ziemlich Furore gesorgt. Jetzt ist es Zeit, dass der Orkan auch über Deutschland niedergeht.


Tent Stage | 07.08. | 14:30
http://www.myspace.com/violetviolet1




///Fodderstompf feat. DJ Marcelle & Holger Mertin ///

Fodderstompf nennt sich das Duo von DJ Marcelle van Hoof (Turntables) und dem Kölner Trommler und Perkussionisten Holger Mertin. Was die beiden kreieren ist eine aberwitzige Soundcollage aus den disparatesten Klangzitaten. Da jagen sich Fetzen politischer Reden mit live-getrommelten Drum 'n' Bass Beats. Da prallen “field recordings” von einer bayrischen Alm-Wiese auf derbe Hiphop-Grooves. Eine Performance für klanghungrige Ohren und tanzwütige Beine.


Tent Stage | 06.08. | 16:00
http://www.myspace.com/fodderstompfband




///Fifty - Fifty///

“Acousic Grooves - Minimal Tunes” bestimmen die Musik des Duos Fifty-Fifty. Manfred Kniel (Schlagzeug) und Ekkehard Rössle (Saxofon) verarbeiten Einflüsse aus Minimalismus, Jazz, Neuer Musik und Folk zu einem innovativen Stil, der auf dem Prinzip der Reduktion beruht. Durch die Konzentration auf Melodie und Rhythmus sowie den Verzicht auf Akkordinstrumente und Bass entsteht Transparenz und Raum. Kniel schichtet polymetrische Trommelfiguren übereinander, die Einflüsse von Techno verarbeiten und eine hypnotische Qualität besitzen. Rössle bläst darüber sparsame Melodien mit kontrollierter Expressivität. Alles ist in “Echtzeit” gespielt - no over-dubs, keine Tricks - pure Handarbeit! “Big respect!” bescheinigte Avantgarde-Guru John Zorn den beiden.


Tent Stage | 08.08. | 16:00
http://www.myspace.com/ekkehardroessle




///Mathias Schaffhäuser///

An den Plattenspielern heißt es bei Schaffhäuser: Purismus saugt, Schubladen gehören in Muttis Abstellkammer. Die Qualität der Musik steht im Vordergrund, nicht reine Funktionalität oder der möglichst reibungslose Mix. Will sagen: Es kann viel Abwechslung in seinen Sets geben – von Ware-Style über neue smoothe Housetracks und funky Minimal bis hin zu polternden Knarz-Knallern ist einiges und noch mehr drin; Lieblingslabel unter 1000 anderen: Cargo Edition, Islands &Islets/Sthlm, Ostwind, immer noch + immer wieder Mobilée, Vakant, Circus Company... Und in letzter Zeit wird auch beim Auflegen gerne mal das Mikro ausgepackt und der eine oder andere Gassenhauer über einen Minimaltrack geschmettert!


Canteen II | 08.08. | 01:00
http://www.myspace.com/mathiasschaffhuser




///Max Dax / Martin Hossbach DJ-Set///




Tent Stage | 08.08. | 11:00
http://www.spex.de




///DJ Marcelle/Another Nice Mess///

Der Name ‘Another Nice Mess’ sagt es schon. Man weiß nie was bei Djane Marcelle als nächstes kommt. Die Musikerin aus den Niederlanden surft sich durch Stile und Richtungen. Auflegen mit der Mission spannende Musik zu spielen. Dabei ist von Noise über Dub, Drum ’n Bass, Minimal Techno, Dubstep, Afrikanisch und Weird Electronics alles möglich. Seit der Punkära 1977 hat Marcelle einen unstillberen Hunger nach neuen, aufregenden Undergroundklängen. Sie spielt eine verrückte Auswahl der seltsamsten Klänge und oh Wunder! Alles passt wunderbar zusammen. Sie mag es Platten zu spielen, die einen erstaunen, die voll bizarrer und unerwarteter Wendungen sind – in der einen Minute glaubst du, wie wunderschön das Leben klingt, in der nächsten wie furchterregend und unmittelbar darauf wie unglaublich lustig. Marcelle zählt zu den stärksten Live-DJ's und spielt ihre Sets auf Bühnen in ganz Europa. Sie hat mit zeitgenössischen Tänzern und Impromusikern gearbeitet. Dazu macht sie auch wochentliche und monatliche (Internet) Radio-Sendungen in Amsterdam (DFM), Hamburg (FSK) und London (Dandelion). In 2008 erschien ihr Mix-album, nur als Doppel-LP, auf dem Label von Faust, Klangbad.


Canteen I | 08.08. | 01:00
http://www.anothernicemess.com/




///DJ Fett///

Der Name ist Programm! DJ Fett bringt die rohe Essenz des Funk auch ohne alberne Turntablistentricks und muss sich daher von jedem Schnösel in der Provinz als „Scheiss-DJ“ dissen lassen. Was diese jungen Menschen nicht wissen: Die eigentliche Arbeit findet vorher statt, die Hälfte des Spass’ ist das „Diggin’ in the crates“, auch beim verstaubtesten Flohmarkt um die Ecke. Die Fundstücke: knusprige alte Soul Singles, seltsamer Beat, ekstatischer Jazz und relaxter Reggae. Prominente DJs wie der New Yorker Turntablist DJ Olive, das britische Jeep Beat Collective und die Reggae-Legende Jah Free gehören zu seinen Fans. Können all diese irren?


Canteen I | 07.08. | 01:00
http://www.myspace.com/fettdj




///Markus Detmer///

Markus Detmer's mixes are mixes without borders. For 10 years he’s playing in festivals and clubs around the world, presenting his sensitive sound collages of Psychedelic Music, Exotica, Jazz, Post Punk, Krautrock, Reggae and Electronic music from the 1920s to the 21st century. Creating warm and cosy atmospheres, Markus’ DJ sets are aural movies both for extreme dancers and adventurous listeners, telling love stories with always happy endings! Also founder and manager of the label Staubgold since 1998, Markus Detmer created an acknowledged and acclaimed brand for experimental and electronic music from around the world. Its roster can boast internationally known names like Faust, To Rococo Rot, Mapstation, Ekkehard Ehlers, Rafael Toral and Oren Ambarchi. In 2003, the label shifted its base from Cologne to Berlin. In June 2010 Staubgold will release catalogue number 100, « 100 Jahre Einsamkeit: Markus Detmer Plays Staubgold ». This compilation features all the best tracks from the label mixed by Markus Detmer himself, following Peter Grummich's and Alec Empire's dj mix cds for Staubgold in 2008 and 2009.


Canteen I | 06.08. | 01:00
http://www.staubgold.com




///Skug Soundsystem///

feat. DJs Heinrich Deisl/Didi Neidhart

skug – Journal für Musik ist Österreichs arriviertestes Musikmagazin zwischen Pop-Theorie und ausgeprägtem Fan-Tum. Das 1990 in Wien gegründete Journal versammelt so ziemlich alles, was an toller Musik unterwegs ist. Ob kitschiger Mainstream-Pop, Digital-R’n’B, campe Disco, Improv-Jazz, lärmige Electronica oder osteuropäischer Psychedelic-Folk: Als Gegengewicht zu austauschbaren Irgendwie-Pop-Postillen ist skug eine Plattform, die sich mit sowohl historischen wie aktuellen Musik- und (Pop-)Kulturphänomenen an den Schnittstellen zu Film, Literatur und Kunst beschäftigt. Weshalb skug als „Auskennermagazin“ gleichermaßen geschätzt wie gedisst wird.

Immer wieder installiert skug ein Soundsystem und verlegte satt tanzbaren Diskurs zwischen Bologna, Hamburg, Linz, Madrid, München, Wien und Zürich. An den wheels of steel: skug-Autoren und DJs Heinrich Deisl und Didi Neidhart. Tiefgelegte Bass-Beats treffen auf verquere Sample-Loops, minimale Drones auf sexy Vocals. Da werden Ihre Ohren schön schauen.

skug ist am Klangbad-Festival auch mit einem Stand vertreten, wo man in gemütlicher Runde in den Heften schmökern kann.

 

 




Canteen II | 07.08. | 01:00
http://www.skug.at